Lencsés György BiOlógiai Adatbázis-Laboratórium

MTA TKI – Budapest - Veszprém

 

BioTár Electronic

 

HAYNALDIA

 

 

 

 

 

H. W. Lack.

Botanischer Garten und

Botanisches Museum Berlin-Dahlem,

Freie Universität Berlin

 

 

Kardinal Lajos Haynald und die

Botaniker in Österreich und Deutschland

 

 

Print: A=abstract; F=full text

 

 

 

 

 

http://binet-biotar.vein.hu

Archive: 1025Lack030926Au02Rev1025

 

 

 

 

 

 

 

Veszprém

2003

 


 

 

 

E-publication  from

 

 

BIO TÁR

H A Y N A L D I A

Volume 1992

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr.

H. W. Lack

Botanischer Garten und

Botanisches Museum Berlin-Dahlem,

Freie Universität Berlin

 

Kardinal Lajos Haynald und die

Botaniker in Österreich und Deutschland

 

Vortrag gehalten an

"Haynald Lajos Centenáriumi Emlékűlés"

 am 22.VIII.1991

in Magyar Nemzeti Múzeum, Budapest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Budapest – Szombathely

1992


 

Kardinal Lajos Haynald und die

Botaniker in Österreich und Deutschland

Prof. Dr. H. W. Lack

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin,,

Königin-Luise-Str. 6-8,D - 1000 Berlin 33.

 

Content – Tartalom

Abstract 3

Összefoglaló 3

Lajos Haynald 4

Die Wiener Jahre 5

Fenzl und Haynald 5

Nachlass Kotschy 6

Haynald als Ehrenmitglied 7

Danksagung 8

Literatur 8

Unveröffentlichte Quellen 9

Figuren 9

 

Abstract

            Lack H.W., 1992,  Cardinal L. Haynald and the botanists from Austria and Germany (in German. Original title: Kardinal Lajos Haynald und die Botaniker in Österreich und Deutschland). 

                BioTár Electronic: Collecta Clusiana, Haynaldia.  http://binet-biotar.vein.hu

                BTN 1025/2003.10.15 URL: http://binet-biotar.vein.hu/collecta/btn1025_e.html .

                Archive: 1025Lack030926Au02Rev1025

 

                The author analyzes the contacts between Cardinal L. Haynald, the first major benefactor and the real founder of the Herbarium of the Hungarian National Museum of Natural History, and the botanists of the German language area such as  E. Fenzl, Th. Kotschy, P. Ascherson, C. H. Haeberlin, J. A. Knapp, A.  Skofitz and others).

Some unpublished letters written by Haynald to H. C. H. Haussknecht and C. G. Carus in 1864-1874 and preserved in Halle and Jena are also cited.

 

Összefoglaló

                Lack H.W., 1992, Kardinal Lajos Haynald und die Botaniker in Österreich und Deutschland (Haynald érsek kapcsolatai az osztrák és német botanikusokkal. – Német nyelven:  ). 

                BioTár Electronic: Collecta Clusiana, Haynaldia ( http://binet-biotar.vein.hu,)

                BTN 1025/2003.10.15 URL: http://binet-biotar.vein.hu/collecta/btn1025_e.html .

                Archive: 1025Lack030926Au02Rev1025

 

                A szerző áttekinti a Magyar Nemezeti Múzeum Növénytárát saját magánherbáriuma adományozása révén tulajdonképpen megalapító Haynald Lajos kalocsai érsek osztrák és német kapcsolataira vonatkozó irodalmat, mindenek előtt  E. Fenzl, Th. Kotschy, P. Ascherson, C.H. Haeberlin, J.A. Knapp, A. Skofitz és mások idevágó adtait.

A cíkk beszámol  Haynald Lajosnak  H.C.H. Hausknechthez, illetve C.G. Carushoz 1864-1874 között írott, Halleban és Jénában őrzött publikálatlan leveleiről is.

 

Key words – Kulcs-szavak:

            History of botany, Haynald, Kanitz, Fenzl,  Kotschy, Ascherson, Haeberlin, Knapp, Skofitz

 

 

 

           

Lajos Haynald

            Kardinal Lajos Haynald war eine außergewöhnliche Persönlichkeit - er war ein Mann der Kirche, Bischof von Karlsburg (damals Gyulafehérvár, heute Alba Julia), später Erzbischof von Kalocsa und schließlich Kardinal. Er war aber ebenso ein Mann der Politik - Mitglied des siebenbürgischen Guberniums, später Mitglied der ungarischen Delegation und des Oberhauses in Budapest. Auf beiden Gebieten hat Haynald Bedeutendes geleistet - so Bedeutendes, daß die Päpste Pius IX. und Leo XIII. ihn zum Mitglied mehrerer Kurienkongregationen ernannten und König Franz Joseph I. ihn mit den Großkreuzen des Stephans- und des Leopolds-Ordens auszeichnete - und das, obwohl es Jahre vorher zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Haynald und dem König über die sogenannte Verwirkungstheorie an Siebenbürgen gekommen war (Kanitz 1890, Haeberlin 1891).

            Kardinald Haynald, in Szécsény im Komitat Nógrad geboren und in Kalocsa im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kleinkumanien gestorben, bleib ein Leben lang seiner Heimat treu. Hier, in den Ländern der Stephanskrone oder, in der Terminologie des Ausgleichs aus Wiener Sicht, in Transleithanien, hat er seine vielfältige Tätigkeit entwickelt. Hier hat Haynald sein Herbarium und seine botanische Bibliothek zusammengetragen, die er dem Magyar Nemzeti Múzeum vermachte, hier hat er in vielfältiger Art und Weise die Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse gefördert. Über diese Tätigkeit Haynalds werde ich nicht sprechen, sondern mich vielmehr mit den Beziehungen beschäftigen, die er zu Botanikern in Cisleithanien unterhielt. In einem weiteren Abschnitt werde ich seine botanischen Kontakte in jene Staaten abhandeln, die man später das Deutsche Reich nannte.

            Dabei stehe ich vor zwei Schwierigkeiten: um mein Thema umfassend darstellen zu können, hätte es einer Durchsicht der weit verstreuten Korrespondenz bedurft, die Haynald mit Botanikern in Cisleithanien und im Deutschen Reich geführt hat; dies war aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Weiters habe ich - abgesehen von einem Standardwerk zur Geschichte der systematischen Botanik in Ungarn (Gombocz 1936) - nur in nichtungarischer Sprache verfasste Texte berücksichtigen können, wodurch diese Darstellung den Charakter der Vorläufigkeit und Unvollständigkeit besitzt.

Im Laufe seines Lebens hat Haynald wiederholt Reisen nach Cisleithanien und in das spätere Deutsche Reich unternommen, längere Zeit hat er sich aber nur in Wien aufgehalten.

 

           

Die Wiener Jahre

Die Wiener Jahre waren für Haynald von entscheidender Bedeutung - hier wurde er zum Priester geweiht, zum Doktor der Theologie promoviert; hier lernte er im Jahre 1839 auch jenen jungen Mann kennen, der jahrzehntelang seine botanischen Interessen förderte und ihm - wie er selbst schreibt - ein "bis zum Tode aufrichtiger, wahrhafter Freund" (Haynald 1885) wurde. Es war Dr. Eduard Fenzl (1808-1879), damals frisch ernannter Kustos an den k. k. vereinigten Hof-Naturalienkabinetten, die zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch unter dem Dach der kaiserlichen Hofburg vereinigt waren. Dort hat auch nachweislich die erste Begegnung zwischen Haynald und dem nur acht Jahre älteren Fenzl stattgefunden (Haynald 1885). Beide Männer machten Karriere - Fenzl leitete die Ausgliederung des k. k. botanischen Hof-Kabinetts, die Übersiedlung in das neu gebaute Botanische Museum am Rennweg und wurde schließlich Professor für systematische Botanik an der k. k. Universität in Wien, Direktor des Botanischen Instituts und des Botanischen Gartens, ohne die Leitung des k. k. botanischen Hof-Kabinetts abzugeben (Fig.1.; Reichardt 1862, Haynald 1885); Haynald brachte es bis zum Kardinal.

            Zahlreiche weitere Begegnungen folgten - war doch Haynald durch seine politische Tätigkeit regelmäßig in Wien, und Fenzl reiste nachweislich zumindest einmal nach Kalocsa, um die neuen Glashäuser im erzbischöflichen Park zu besichtigen (Haynald 1885). Trotz mancher Gegensätze zwischen Fenzl und Haynald entwickelte sich eine Verbundenheit, die sich in dem umfangreichen Nachruf wiederspiegelt, den Haynald seinem Freund Fenzl widmete. Hier lesen wir: "[Er] hat mich nachmals vier Jahrzehnte hindurch in den botanischen Arbeiten, die ich neben meinen schwierigen Amtsobliegenheiten zur Erholung betrieb, in jeder Weise unterstützt, indem er mich auf ausgezeichnete Fachwerke aufmerksam machte, vortreffliche Mikroskope und sonstige optische Instrumente zur Untersuchung und zum Genusse der Wunder des Mikrokosmos der Pflanzenwelt bestellte und mich im Gebrauche derselben unterwies, mir namhafte Sammlungen zum Ankauf empfahl ... Im Laufe der Jahre fand er auch inmitten seiner vielfältigen Obliegenheiten immer Zeit, mir aus den Bücherverzeichnissen der Buchhändler Europas ... alte und neue Werke zum Ankaufe zu bezeichnen, welche geeignet waren, zur Mehrung meiner botanischen Bibliothek zu dienen ...Als ich im Jahre 1867 auf den erzbischöflichen Stuhl in Kalocsa berufen wurde, eiferte mich Fenzl an, auch inmitten der schwierigen Obliegenheiten dieses Amtes meine botanischen Beschäftigungen fortzusetzen ..." (Haynald 1885).

           

 

Fenzl und Haynald

            Fenzl war also Haynalds Mentor auf dem Gebiet der Botanik; meines Erachtens hatte kein zweiter, zumindest in Cisleithanien, für ihn ähnliche Bedeutung. In dem Nachruf auf Fenzl lesen wir weiter: "Nach dem tragischen Ende des Kaisers von Mexico Ferdinand Maximilians erwarb er für mich das aus dessen Nachlasse nach Wien zurückgebrachte grosse Schott' sche Herbarium, sowie zahlreiche botanische Werke desselben und erreichte dadurch auch, dass diese wissenschaftlichen Schätze ... in der Monarchie verblieben" (Haynald 1885). In dieser Sammlung fehlen bekanntlich die Araceae, die Fenzl für das k. k. botanische Hof-Kabinett erwarb.

            Wahrscheinlich hat Fenzl auch die Erwerbung des Nachlasses von Theodor Kotschy empfohlen, den Haynald in Kalocsa ebenfalls als ein "herbarium integrum" getrennt aufstellen ließ (Kanitz 1980), war doch Kotschy zuletzt Custos-Adjunkt am k. k. botanischen Hof-Kabinett in Wien gewesen (Kotschy 1868). Sein Interesse an dieser Sammlung bezeugte Haynald aber noch in anderer Weise - die unter Leitung von Kotschy angefertigten Zeichnungen äthiopischer und sudanischer Pflanzen übergab er Georg Schweinfurth in Berlin zur weiteren Verwendung und beteiligte sich an den Kosten für ihre Veröffentlichungen. Es verwundert daher nicht, daß Schweinfurths "Reliquiae Kotschyanae" (Schweinfurth 1868) Haynald gewidmet sind (Fig. 2).

 

 

Nachlass Kotschy

            Mit dem Nachlass Kotschy hatte Haynald auch Pflanzenabbildungen von Joseph Seboth erworben, die auf dessen gemeinsam mit Theodor Kotschy im Jahre 1859 unternommener Orientreise entstanden waren (Kotschy 1868, Kanitz 1890). Haynald beauftragte den damals in Wien lebenden Pflanzenzeichner, auf dieser Grundlage Tafeln für sein geplantes Werk über die Pflanzen der Bibel herzustellen (Kanitz 1890). Auf der Basis von zusätzlichem, aus verschiedenen Sammlungen - so aus Wien und Berlin - entliehenem Material fertigte Seboth noch weitere Pflanzendarstellungen an (Kanitz 1890). Von diesen, vereinzelt auch kolorierten Bleistiftzeichnungen wurden allerdings nur fünfzehn unter dem Titel "Des plantes que fournissent les gommes et les résines mentionés dans les livres saints designées par l'ordre du feu cardinal Haynald" veröffentlicht - und zwar drei Jahre nach dem Tod Haynalds und ohne erläuternden Text. Aus dem knappen Vorwort geht hervor, daß sich die Tafeln auf Haynalds bekannte Arbeit "A Szentírási mézgák és gyanták termőnövényei" (Haynald 1879) beziehen. Andere Kontakte bestanden zur k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien, deren Mitglied Haynald wurde, zur botanischen Tauschanstalt in Wien, zu Alexander Skofitz, dem langjährigen Herausgeber der Österreichischen Botanischen Zeitschrift, der Haynald in der "Gallerie österreichischer Botaniker" vorstellte (Skofitz 1863), und zu den Herausgebern von Exsiccatenwerken. Hier sind vor allem Karl Keck in Aistersheim in Oberösterreich, der Herausgeber des "Herbarium normale", zu nennen (Lack & v. Sydow 1984a, b) und Anton Kerner von Marilaun, Fenzls Nachfolger als Professor für systematische Botanik an der k. k. Universität in Wien und als Direktor des Botanischen Instituts und Botanischen Gartens. Er gab die berühmte "Flora exsiccata austro - hungarica" heraus und wurde auf Haynalds Vorschlag zum auswärtigen Mitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften gewählt (A. Szabó, persönliche Mitteilung). So wanderten teils als Geschenk - wie etwa an die botanische Tauschanstalt in Wien - teils im Tausch tausende lebende und getrocknete Pflanzen von Kalocsa nach Cisleithanien, vor allem nach Wien, und im Gegenzug gingen tausende andere Pflanzen zurück nach Kalosca (Verzeichnis der in Haynalds Herbar vertretenen Sammler: Kanitz 1884). Haynald hat während seiner wiederholten Aufenthalte in Cisleithanien nachweislich auch selbst gesammelt - so in den Umgebungen von Wien, Linz, Salzburg und Klagenfurt, in Südtirol und im Erzgebirge um Teplice (Zs. Bunke, persönliche Mitteilung).

In die Staaten des späteren Deutschen Reichs bestanden wesentlich lockere Beziehungen, was unter anderem auch daran lag, daß Haynald sich hier nicht regelmäßig aufhielt. Seine wenigen Besuche sind aber ebenfalls durch die von ihm gesammelten Herbarexemplare belegt - aus den Umgebungen von Osnabrück und Bad Ems (Königreich Preußen) und Baden-Baden (Großherzogtum Baden) (Zs. Bunke, persönliche Mitteilung).

 

           

Haynald als Ehrenmitglied

            Haynald war Ehrenmitglied der Königlich Bayrischen Botanischen Gesellschaft in Regensburg und des Botanischen Vereins der Provinz Brandenburg in Berlin, Mitglied des Naturhistorischen Vereins für die Preußischen Rheinlande und Westphalen in Bonn und des Botanischen Vereins für Gesammt-Thüringen in Jena (Kanitz 1890). Auch hier gab es einen Austausch von Briefen, Material, zumindest einen nachweislichen Besuch Haynalds in Berlin und von Paul Ascherson, außerordentlicher Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, in Kalocsa (Ascherson 1893), Bestimmungen wurden erbeten - so von Carl Haussknecht in Weimar (1), den Haynald einmal bat, Grüße an seinen Landsmann Franz Liszt zu bestellen (2).

            Von den in Cisleithanien und im Deutschen Reich ansässigen Akademien der Wissenschaften hat Haynald nur die alte kaiserliche leopoldinisch-carolinische Akademie der Naturforscher, kurz Leopoldina genannt, zum Mitglied gewählt. Sitz dieser Akademie war damals Dresden, und damit das Königreich Sachsen. Die Nachricht von seiner Wahl erreichte Haynald in dem für ihn so entscheidenden Jahr 1867; in seinem Dankesschreiben spricht er von einer "sehr bewegten Zeit ..., in welcher ich von dem mir neuverliehenen erzbischöflichen Stuhle in Kalocsa Besitz zu ergreifen, die hohen Festlichkeiten der Königskrönung in Ungarn, und die Secularfeiern in Rom mitzumachen, und zu den die Lebensfragen Österreichs berührenden, jetzt in vollem Gange befindlichen Verhandlungen der Ausgleichs-Deputation, als einer der hierzu ausgesandten fünfzehn Männer Ungarns, mich vorzubereiten hatte" (Haeberlin 1891). Der Vorschlag, Haynald in die Leopoldina zu wählen, stammt, nicht weiter verwunderlich, von Fenzl, der auch ein passendes Cognomen vorschlug - Gerbert, nach jenem Gerbert de Aurillac, der später zum Papst Silvester II. gewählt werden sollte (Haeberlin 1891). Er hat vor knapp tausend Jahren das Bistum Esztergom gegründet und ist allen Budapestern als Namenspatron des Gellérthegy bestens bekannt.

            Veröffentlicht hat Haynald in den vor diesen Gesellschaften herausgegebenen Schriften nichts, wohl aber erschienen nach seinem Tod Nachrufe - der längste und gehaltvollste in der "Leopoldina" (Haeberlin 1891), kürzere in den "Verhandlungen des botanischen Vereins der Provinz Brandenburg" (Ascherson 1893) und den "Verhandlungen der k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien" (Knapp 1891).

            Was blieb in Cisleithanien und im Deutschen Reich an Reliquiae Haynaldianae ? Nicht viel - Briefe und Herbarmaterial, vor allem am Naturhistorischen Museum in Wien und - bedingt durch die Erwerbung von größeren Teilen des Herbars der zoologisch-botanischen Gesellschaft (Lach 1980) - im Botanischen Museum Berlin-Dahlem. Die weiteste Verbreitung erlangten aber jene Sammlungen Haynalds, die er Keck und Kerner von Marilaun für ihre Exsiccaten-Werke zur Verfügung gestellt hat. Sein eigentliches botanisches Erbe aber hat Haynald dem Magyar Nemzeti Múzeum in Budapest vermacht, von dem es später an das neu gegründete Magyar Természettudományi Múzeum weitergegeben wurde.

 

 

 

Danksagung

Wertvolle Informationen verdanke ich Zsuzsanna Bunke (Budapest) und Attila T. Szabó (Veszprém).

 

 

Literatur

 

Ascherson, P. 1893: Cardinal Haynald. Nachruf (Vorgetragen auf der Herbst-Hauptversammlung am 10. October 1891). - Verh. Bot. Vereins Prov. Brandenburg 34: L - LVI.

Gombocz, E. 1936: A magyar botanika története. - Budapest.

Haeberlin, C. 1891: Ludwig von Haynald. - Leopoldina 27: 165 - 170, 180 - 184.

Haynald, L. 1879: A szentírási mézgák és gyanták termőnövényei. - Magyar Növényt. Lapok 3: 177 - 222.

 - 1885: Denkrede auf Dr. Eduard Fenzl, auswärtiges Mitglied der ung. Akademie der Wissenschaften, gelesen in der Gesammtsitzung der Akademie am 27. October 1884. - Budapest.

Kanitz, A. 1884: Collectiones plantarum e quibus herbarium Dris Ludovici Haynald, Cardinalis et Archiepiscopi Colocensis, coalitur. - Magyar Növényt. Lapok 8: 49 - 57.

- 1890: Cardinal-Erzbischof Dr. L. Haynald als Botaniker. Zur Feier seines 50 jährigen Priesterjubiläums. - Ung. Revue 10: 1 - 20.

Knapp, J. A. 1891: Nachruf an Cardinal Haynald, gehalten in der Versammlung am 7. October 1891. - Verh. K. K. Zool. - Bot. Ges. Wien 41: 785 - 790.

Kotschy, O. 1868: Dr. Theodor Kotschy, p. VII - XL. - In: Schweinfurth, G. (ed.), Reliquiae Kotschyanae. - Berlin.

Lack, H. W. 1980: Das Herbar der zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien. - Willdenowia 10: 67 - 81.

- & Sydow, C. - O. v. 1984a: Dörflers Sammlung von Botanikerbriefen in der Universitätsbibliothek Uppsala I. Einführung. Verzeichnis der Briefschreiber A - F. - Willdenowia 13: 397 - 428.

- & - , 1984b: Dörflers Sammlung von Botanikerbriefen an der Universitätsbibliothek Uppsala II. Verzeichnis der Briefschreiber G - R. - Willdenowia 14: 203 - 225.

Reichardt, H. W. 1862: Gallerie österreichischer Botaniker V. Eduard Fenzl. - Österr. Bot. Z. 12: 1 - 11.

Schweinfurth, G. (ed). 1868: Reliquiae Kotschyanae. - Berlin.

Skofitz, A. 1863: Gallerie österreichischer Botaniker. VI. Ludwig Haynald. - Österr. Bot. Z. 13: 1 - 7.

 

Unveröffentlichte Quellen

(1) Brief von L. Haynald an H. C. Haussknecht vom 28. V. 1874. - Jena, Herbarium Haussknecht, Archiv.

(2) Brief von L. Haynald an H. C. Haussknecht vom 21. IV. 1872. - Jena, Herbarium Haussknecht, Archiv.

(3) Brief von L. Haynald an C. G. Carus vom 21. VIII. 1867. - Halle, Leopoldina, Archiv für Geschichte der Naturforschung und Medizin, Matrikel-Mappe Nr. 2076.

 

 

Figuren

Fig. 1.

            Eduard Fenzl, Haynalds botanischer Mentor. Lithographie nach E. Kaiser, 1861.

            E. Fenzel, akit Haynald Lajos botanikusként követett. E. Kaser (1861) nyomán készült kőnyomat. - Österreichische Botanische Zeitschrift 12: tab. 1 (1862). - Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Bibliothek.

 

Fig. 2.

            Widmungsblatt für Haynald. Haynald Emléklap. - G. Schweinfurth (ed.), Reliquiae Kotschyanae, Berlin, 1868, p. III. - Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Bibliothek.

 

Fig. 3.

            Cistus creticus L., Lithographie nach J. Seboth.

            Cistus creticus L. J. Seboth rajza után készült kőnyomat.

            Anon.[Haynald et Seboth], Des plantes, qui fournissent les gommes et les résines mentionnés dans les livres saints [A szentírási mézgák és gyanták termőnövényei], Budapest, 1894, tab. 1. - Botanisches Museum Berlin-Dahlem.

 

Anschrift des Verfassers:

Prof. Dr. H. W. Lack, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Freie Universität Berlin,  Königin-Luise-Str. 6 - 8, D - 14195 Berlin.